Prüfungen

Betriebsmittelprüfungen

 
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Arbeitsunfälle, hoher Krankenstand, wirtschaftliche Risiken bis hin zum wirtschaftlichem Totalausfall:
Wenn Arbeitsmittel nicht korrekt oder gar nicht geprüft werden, entsteht  für die Gesundheit von Beschäftigten und auch für den Bestand eines Unternehmens eine immense Herausforderung. Maschinen unterliegen im Gebrauch der Wirkung von  Verschleiß oder unsachgemäßer Behandlung. Anderer Maschinen können auch sicherheitsrelevante Schäden oder Fehlfunktionen durch Einwirkung verursachen.

Wer weiß schon, in welchem Zustand die Arbeitsmittel, Geräte, Maschinen oder Anlagen sich gerade befinden. Hinzu kommt, dass die Lebensdauer von Maschinen und Anlagen je nach Nutzungsgrad mehr oder weniger limitiert ist

Unternehmer, Arbeitgeber, Führungskräfte und Verantwortliche sind verpflichtet, Prüfungen an den Arbeitsmitteln regelmäßig durchzuführen oder durchführen zu lassen. Vertrauen Sie dabei auf einen kompetenten Partner. 

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Prüfung elektrischer Betriebsmittel

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PRÜFUNG ELEKTRISCHER GERÄTE NACH DGUV VORSCHRIFT 3 + 4

Die Prüfung elektrischer Geräte nach DIN VDE 0701-0702 gemäß DGUV Vorschrift 3 oder 4 ist eine Pflicht.

Seien Sie deshalb mit einer ordnungsgemäßen Prüfung nach DIN VDE 0701-0702 gem. DGUV Vorschrift 3 oder 4 und der normkonformen Dokumentation auf der sicheren Seite. Dadurch stellen Sie sicher, dass Ihr Versicherungsschutz erhalten bleibt, die Bestimmungen des Arbeits-schutzgesetzes und den technischen Regeln der Betriebssicherheits-verordnung (BetrSichV) eingehalten werden.

 

SINN & ZWECK DER PRÜFUNG ELEKTRISCHER GERÄTE

Durch den Verschleiß von Geräten steigt das Gefährdungspotenzial im Betrieb. Die DIN VDE 0701-0702 gemäß DGUV Vorschrift 3 dient der Feststellung der Sicherheit elektrischer Geräte und Betriebsmittel. Um zu gewährleisten, dass potenzielle Gefährdungen von fehlerhaften Geräten minimiert oder gar ausgeschlossen werden, muss die Prüfung elektrischer Geräte nach jeder Instandsetzung eines Gerätes oder in festgelegten Zeitabständen durchgeführt werde

 

 

 Prüfungen von Leitern und Tritte

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Prüfung von Leitern und Tritten nach DGUV Information 208-016 

Sicherheitsprüfung von Leitern und Tritten nach DGUV Information 208-016

Bei der Durchführung der Sicherheitsprüfungen an Leitern und Tritten werden die nach der Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift festgelegten Aspekte Schritt für Schritt überprüft und dokumentiert.

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Leitern und Tritte wiederkehrend auf ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden (Sicht- und Funktionsprüfung).

Hierzu sind Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen festzulegen.
Die Zeitabstände für die Prüfungen richten sich nach den Betriebsverhältnissen, insbesondere nach der Nutzungs-häufigkeit, der Beanspruchung bei der Benutzung sowie der Häufigkeit und Schwere festgestellter Mängel bei vorange-gangenen Prüfungen.

Der Unternehmer hat ferner gemäß § 3 Abs. 3 der Betriebssicherheitsverordnung die notwendigen Voraussetzungen zu ermitteln und festzulegen, welche die Person erfüllen muss, die von ihm mit der Prüfung von Leitern zu beauftragen ist.
Die systematische Überprüfung von Leitern und Tritten lässt sich z.B. mithilfe einer Checkliste durchführen.
Um die Erfassung und Prüfung aller Leitern und Tritte sicherzustellen, empfiehlt es sich, diese zu nummerieren und die Checklisten zu einem Kontrollbuch zusammenzufassen.
Bei der Prüfung sollte besonders auf folgende Punkte geachtet werden:

– Verschleiß, Verformung und Zerstörung von Bauteilen,
   fehlende Bauteile,
– ordnungsgemäße Funktion der Verbindungselemente
   (z.B. Gelenke bei einteiligen Mehrzweckleitern).

Personen mit ausreichenden handwerklichen Kenntnissen und Fertigkeiten können  Instandsetzungsarbeiten geringen Umfangs an Leitern und Tritten durchführen.

 

Beispiele hierfür sind:
– Auswechseln/ Einbau von Leiterfüßen,
– Kürzung der Leiter bei Beschädigung der Holmenden,
– Austausch von einschraubbaren Sprossen.“

 

 

Zusammenstellung gesetzlicher Vorschriften, Regeln, Normen und Informationsschriften die hier Anwendung finden:
  • ArbSchG: Arbeitsschutzgesetz
  • BetrSichV: Betriebssicherheitsverordnung
  • DGUV208-013: DGUV-Information „Seilleitern“
  • DIN EN 131-1: „Leitern; Benennungen, Bauarten, Funktionsmaße“
  • DIN EN 131-2: „Leitern; Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung“
  • DIN EN 517: „Vorgefertigte Zubehörteile für Dacheindeckungen; Sicherheitsdachhaken“
  • DIN EN 14183: „Tritte“
  • DIN EN 61478: „Leitern aus isolierendem Material“
  • DIN 4567: Leitern – Bemessungsgrundlagen für Leitern für den besonderen  beruflichen Gebrauch
  • DIN 68361: Obstbaumleitern aus Holz – Maße, Anforderungen und Prüfung
  • DIN 68362: Holz für Leitern und Tritte – Gütebedingungen
  • DIN 68363: Obstbaumleitern aus Aluminium
    – Maße, Anforderungen und Prüfung

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Regalprüfung ist Pflicht

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Verantwortung für den Arbeitsschutz

Gemäß Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist der Unternehmer verpflichtet, sämtliche Lagereinrichtungen - u.a. statische Regale systematisch und regelmäßig zu prüfen. Die Durchführung der Regalprüfung nach DIN EN 15635 sollte dabei von einer fachkundigen Person im 12-Monats-Intervall erfolgen.

Jährliche Prüfpflicht 

Festlegungen zur jährlichen Prüfpflicht finden sich in:

  • DGUV Regel 108-007: Lagereinrichtungen/Regale sind Arbeitsmittel und unterliegen somit der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
  • DIN EN 15635: legt den Umfang als auch den Ablauf der Kontrollen von Lagereinrichtungen/Regalen fest.
  • Befähigte Person - der Regalinspekteur

Folgende Regelungen sind einzuhalten

  • Bei Beobachtung eines Schadens sofortige Meldung an den Sicherheits-beauftragten.
  • Regelmäßige Regalprüfungen.
  • Anfertigung eines schriftlichen Berichtes mit Aufbewahrungspflicht.
  • Mindestens alle 12 Monate eine Regalprüfung nach DIN EN 15635 durch eine befähigte Person.
  • Ursachenermittlung bei wiederholtem Auftreten von Schäden.
  • Einführung eines Schadensprotokolls.

Inhalt der Regalprüfung

  • Visuelle Inspektion Ihrer Lagereinrichtungen.
  • Abgleich der Belastungsschilder mit dem Aufbau der Regalanlage.
  • Kontrolle auf Einhaltung der Vorschriften der Berufsgenossenschaft nach DGUV Regel 108-007.
  • Prüfung auf Einhaltung von Herstellervorgaben für Aufbau und Betrieb der Anlagen.
  • Kennzeichnung beschädigter Bauteile sowie Feststellung der Ursachen.
  • Erstellung eines detaillierten Inspektionsprotokolls mit Beurteilung der Schäden.
  • Vollständiger Maßnahmenplan zur Beseitigung der festgestellten Mängel.
  • Schadensanalyse - Einschätzung der Nutzungssicherheit.
  • Prophylaxeempfehlung zur Schadensvorbeugung.

Ablauf der Regalprüfung

  • Vor der Prüfung sichten wir die Herstellerunterlagen und ggf. frühere Prüfprotokolle zur fach- und sachgerechten Umsetzung der Regalinspektion.

  • Wir prüfen ohne Störung des laufenden Betriebs von Montag bis Freitag und nach Absprache 

  • Während der Begutachtung erstellen wir alleine oder gemeinsam mit Ihrem Sicherheitsbeauftragten für Regalanlagen eine umfassende, transparente Fotodokumentation sowie eine Mängel- und Schadensbeurteilung 

  • Nach der Begehung und Beurteilung erhalten die verantwortlichen Ansprechpartner und die von Ihnen benannten Empfänger ein übersichtliches und umfassendes Protokoll in digitaler Form.